Lübbener Freundeskreis lässt kulturhistorisches Eingangsportal restaurieren (05.06.2012):

Ein Happy End nach 15 Monaten: Die beiden Amphoren auf den Pfeilern des Eingangs zum Lübbener Hauptfriedhof erstrahlen in neuem Glanz. Zwischen dem Abbau der angerosteten Schmuckstücke und ihrer feierlichen Übergabe am gestrigen Mittwochvormittag lag ein Sommer der Finanzsuche und -antragstellung und ein Winter akribischer Fummelei.

Am Haupteingang zum Lübbener Friedhof hat der Freundeskreis für Lübben zwei restaurierte Amphoren an die Stadt Lübben übergeben.
Foto: Ingvil Schirling

Hartmut Breske, Klempner und Dachdecker aus Guben, beschrieb bildhaft, vor welche Probleme ihn der Auftrag des Freundeskreises für Lübben stellte. Denn die beiden Amphoren, jede 40 Kilogramm schwer und genau einen Meter hoch, bestehen in ihrem unteren Teil aus getriebenem Zinkblech, das in desolatem Zustand war. Es neu herzustellen, hätte den Kostenrahmen um ein Vielfaches gesprengt, machte Breske deutlich. Der Freundeskreis hatte von der Stiftung Dahme-Spreewald der Mittelbrandenburgischen Sparkasse 2500 Euro bekommen und 1300 Euro an Mitgliederspenden zugeschossen. Vor diesem Hintergrund entschloss sich Breske zu einer winterlichen "Fummelarbeit", nämlich die unteren, getriebenen Teile oxidfrei zu bekommen, zusammenzulöten und am Ende von einer Spezialfirma lackieren zu lassen. Die obere Hälfte ist zum größeren Teil komplett neu gemacht. In frischem Zinktitan strahlen nun beide Amphoren wieder im Sonnenlicht auf den Pfosten des Haupteingangs.

Jürgen Lüth vom Freundeskreis erklärte während der Übergabe an Frank Neumann als stellvertretendem Bürgermeister, warum der Freundeskreis die Sache in die Hand genommen hatte: "Wir machen uns stark für den Erhalt kulturhistorischer Denkmale und Bauten."

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